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Von den Bergen zum Meer – andere Umgebung, gleiches Problem! Die Sylt CleanUp Days


Bist Du schon einmal in Hamburg gewesen oder weist ein wenig über die Topographie von Hamburg und Umgebung? Falls ja, wird Dir schnell klar, dass meine Heimatstadt so gar

nichts mit dem Allgäu gemein hat! Falls nein, nur so viel: Hamburg ist total platt! Mit atemberaubenden 116,2m ist der Hasselbrack die höchste Erhebung Hamburgs, der

Große Krottenkopf in den Allgäuer Alpen dagegen liegt bei 2656m. Merkste selber, oder?

Warum sollte ein Hamburger also Mitglied der PATRON Community werden, die sich ursprünglich mit dem Umweltschutz in den Bergen & das auch noch am anderen Ende

der Republik, beschäftigt?


Moin, ich bin Marcel, lebe in Hamburg und sammle Müll!

Die Peaks und der Fischkopf

Wenn Du Dich ein wenig mit dem achtlos weggeworfenen Müll in unserer Natur beschäftigst, wirst Du schnell merken,

dass es sich dabei um ein Problem ohne geographische Grenzen handelt. Und das ganz besonders in den Küstenregionen

bzw. Städten mit größerer Flussanbindung. 

Hamburg ist nämlich durchzogen von einem Netz aus Wasserwegen, die zum größten Teil

auch alle miteinander verbunden sind. 

BTW: Hamburg hat mehr Brücken als Venedig & Amsterdam zusammen!

Eine Plastikflasche, die ich also heute

in einen der vielen Kanäle in Hamburg schmeiße, findet sich vielleicht morgen schon in der Elbe wieder & möglicherweise in ein paar Tagen in der Nordsee, einem Teil des Atlantischen Ozeans. In den Bergen sieht das ein wenig anders aus. Insgesamt ist es deutlich schwieriger, den Müll in den Bergen abzutransportieren. Darum auch die Regel, alles was mit auf den Berg genommen wird, nimmt man auch wieder mit runter. Ja! Auch den Müll. Aber auch hier halten sich nicht alle daran. Durch Verwehungen, Regen und Erosion landet auch hier ein Teil des Mülls in den Gebirgsbächen und somit am Ende auch wieder in unseren Ozeanen. Unsere Erde ist ein Wasserplanet, ca. 71% der Oberfläche sind mit Wasser bedeckt. Das ist also ein riesiges flüssiges Netzwerk, das unseren eigenen Müll grenzenlos und ungehindert verteilt. Für solch ein grenzenloses Problem braucht man auch Aktivismus ohne Grenzen! Und plötzlich sind das Allgäu und Hamburg gar nicht mehr so weit voneinander entfernt, im Geiste zumindest. Jedes Stück Müll, das wir aufsammeln & möglichst fachgerecht entsorgen, und dabei ist es völlig egal, wo wir das tun, ist ein kleiner Teil der Lösung, unsere Umwelt zu schützen und dadurch unseren eigenen Lebensraum zu erhalten. Aus diesem Grund stellt sich für mich auch nicht die Frage, warum ich als Hamburger Jung Mitglied im PATRON e.V. geworden bin, sondern meine Frage lautet eher: Warum machen das nicht viel mehr Menschen? Wie sieht es also bei Dir aus? Join our PATRON Community!


Moin Nordfriesland!

Man kann es für einen Zufall halten oder für eine Fügung des Universums:

Kurz nachdem ich Mitglied der PATRON Community wurde, fiel die Entscheidung, dass die 

PATRON CleanUP Tour in diesem Jahr das erste Mal auch die nordfriesischen Inseln erreichen würde. Quasi bei mir um die Ecke! Also hieß es für mich: Welcome to the SYLT CleanUP Days!


Es war die Chance für mich, die „Faces of Patron“ persönlich kennenzulernen und mit Ihnen das zu tun, wofür wir alle gekommen waren: Den Müll an den Stränden der Insel, den Kampf anzusagen! Neben diversen Community CleanUPs, gemeinsam mit der Surfrider Foundation Germany, dem Insel Sylt Tourismus-Service und vielen motivierten Freiwilligen, gab es auch

die Möglichkeit, sich am Infostand vom PATRON e.V. mit weiteren Informationen und Merch von Patron Plasticfree Peaks zu versorgen. Der eingesammelte Müll wurde dann übrigens genau ausgewertet, dokumentiert und am Ende in ein Kunstwerk verwandelt, das dann später beim Abschlusskonzert mit Lore Vain der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Für mich war es ein sehr inspirierendes Wochenende! Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen, hatte dabei einen großen Gedanken- und Erfahrungsaustausch und fühle mich dadurch der PATRON Community noch mehr verbunden.



Joining Forces

Es ist also egal, wo Du lebst, arbeitest und eventuell Müll einsammelst. Das Wichtigste ist, dass wir uns vernetzen, unsere Kräfte bündeln, Synergien erkennen & nutzen. In einer starken Gemeinschaft können wir so mehr erreichen, als jeder für sich allein & das Internet & Social Media helfen uns dabei.


Zur Zeit nehme ich z.B. am #mostrubbishadventscalendar auf Instagram teil. 


Gemeinsam mit Menschen aus Deutschland, Schottland und sogar den Bermuda Islands

sammeln wir täglich bis zum 24.12. Müll in der Natur ein. Jede bzw. Jeder an seinem eigenen Wohnort, 24 Beutel voller dreckiger Überraschungen. Wenn uns die Probleme, den Umwelt- und Klimaschutz betreffend, manchmal unüberwindbar und übermächtig erscheinen, dürfen wir unsere Hoffnung nicht verlieren! Brechen wir diese großen Probleme in kleinere Teile herunter, dann wirken sie weniger bedrohlich und lähmend! Desto mehr wir uns selber aktiv an der Lösung dieser ganzen Probleme beteiligen, beispielsweise durch CleanUPs, Aufklärung und Unterstützung von tollen Vereinen wie PATRON, desto größer wächst unsere eigene Hoffnung, weil wir eine Verbesserung der Umstände direkt erfahren können. Teilen wir diese positiven Erfahrungen mit anderen Menschen, können wir sie dazu inspirieren selber aktiv zu werden. 

Eine große und aktive Gemeinschaft ist das, was unser aller Planet jetzt wirklich braucht!


Also Interesse bei Dir geweckt? Du hast selber Lust Dich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen?

Worauf also warten, werde Teil der PATRON Community!




In diesem Sinne – besinnliche Weihnachten!

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