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  • Mona

Naturverbundenheit - Let`s go Back to Nature!

Führst du einen naturverbundenen Alltag?

In unserem stressigen und hektischen Alltag verbringen wir meist viel Zeit damit, auf einen Bildschirm zu schauen, oder wir hetzen uns von einem Termin zum nächsten. Unserem städtischen Leben in einer Umgebung mit wenig Grün sind wir aus Sicht der Evolutionsbiologie einfach noch nicht gewachsen. Wir Menschen haben erst vor nicht allzu langer Zeit unseren bis

dahin gewohnten Lebensraum, die Wildnis, verlassen. Die längste Zeit unserer Existenz entwickelten wir uns in der Natur und passten uns einem Leben draußen vollständig an. Dabei spielten Flora und Fauna eine entscheidende Rolle im Laufe unserer Entwicklung. Heute fällt es den meisten schwer, einen Baum, einen essbaren Pilz oder ein heilendes Kraut zu benennen. In dem Alltag der westlichen Welt ist ein Gang in den Supermarkt oder vielleicht auf den Wochenmarkt ganz selbstverständlich. Wir leben in der Regel in stabilen Häusern, nutzen Google Maps statt richtungsweisende Sterne, schauen in die Wetter-App, statt in den Himmel und wissen nicht, welche Pflanzen uns vor Krankheiten bewahren können. Wie können wir da von einem naturverbundenen Alltag sprechen?

Umso mehr wir uns von der Natur entfremden, umso mehr sehnen wir uns nach ihr zurück. Möchten wir dem Lärm und der verschmutzten Stadtluft entfliehen, kehren wir in unseren alten Lebensraum zurück. Back to Nature!


Von indigenen Völkern lernen

Indigene Völker, die Bewahrer unserer Erde

Indigene Völker wissen noch heute, die Geheimnisse der Natur zu schätzen und zu bewahren. Über Generationen hinweg werden Lehren weitergegeben, die erklären, wie man naturverbunden leben kann.



Ganz im Einklang mit der Wildnis leben Indigene Völker in Gebieten, in denen sie seit Tausenden von Jahren ansässig sind. Noch heute besiedeln sie knapp 20 % unserer Erde.

Dabei gibt es geografisch bedingte Einteilungen, wie Waldindigene und Küstenindigene. Zahlreiche Stämme haben ihre eigenen Rituale und Überlebensstrategien.

Eins haben die individuellen Stämme alle gemeinsam: Sie sind perfekt an ihre Umwelt angepasst. Bei der Erhaltung der Wildnis spielen Indigene Völker eine bedeutende Rolle. Sie bewohnen und schützen natürliche Ökosysteme, indem sie ihre Umwelt schonend bewirtschaften.

Ein naturverbundenes Leben, wie es der Stamm der Fayu führt, ist für uns ziemlich fremd. Doch für das "Dschungelkind" Sabine Kuegler ist es Realität gewesen. Gemeinsam mit ihrer Familie lebte sie in Papua-Neuguinea und wuchs mitten in der Wildnis auf.


"Davon träumt doch jedes Kind. Man kann den ganzen Tag draußen spielen, schwimmen gehen und auf Bäume klettern. Das ist einfach eine schöne Kindheit", erklärt Sabine Kuegler in einem Interview.


In ihrem Buch "Dschungel Kind" schreibt sie über die Kommunikationsschwierigkeiten mit dem einheimischen Stamm, über das Baden im Fluss zwischen Krokodilen, über die unterschiedlichen Wertvorstellungen, aber auch über die ganz besondere Beziehung zur Natur und ihren Bewohnern. Das Leben der westlichen Welt und der indigenen Völker trifft aufeinander, und Sabine Kuegler steckt dazwischen. Die autobiografische Erzählung ist sehr ehrlich und erweckt Faszination und Interesse an einem naturverbundenen Leben - auf jeden Fall lesenswert!

Auch in dem Buch von Sabine Kuegler ist zu lesen, wie Indigene Völker eine traditionelle und spirituelle Beziehung zu ihrer Heimat führen. Auch wir sollten uns auf einen Bezug zu unserer ursprünglichen Herkunft besinnen. Und wie wir naturverbunden leben können, was Naturverbundenheit ist und welche naturverbundenen Hobbys wir nachgehen können, folgt in diesem Artikel.


Naturverbundenes Leben

Naturverbundenheit in den eigenen vier Wänden

Auf ein Neues besinnen wir uns auf die Kraft der Natur, um uns erneut mit ihr verbunden zu fühlen. Naturverbundene Gesundheit ist essenziell, wenn wir über ein naturverbundenes Leben sprechen. Verbringen wir Zeit im Wald, beispielsweise reduziert es Stress, denn unser Puls, unsere Atmung und der Blutdruck verlangsamen sich automatisch. Das sogenannte Waldbaden

ist in Europa zu einem Trend geworden. Den positiven Effekt eines naturverbundenen Lebens zeigten grundlegende Studien der Forscherinnen der Nippon Medical School in Tokio. In Japan gehört es zur Normalität, dass das Waldbaden von Ärztinnen als Therapie gegen Burnout und physischen Stress verschrieben wird. Doch auch mit unserer Einrichtungsweise können wir unseren Körper positiv beeinflussen.


Naturverbunden wohnen im eigenen Zuhause:

  • Zimmerpflanzen: Sie helfen uns dabei, Stress zu mindern, Angstgefühle und Depressionen zu verringern und fördern sogar die Konzentration und Kreativität.

  • Natürliche Materialien: Möbel bestehend aus natürlichen Materialien begünstigen es, eine Verbindung zur Natur herzustellen.

  • Licht: Natürliche Lichtquellen sind wichtig für unseren biologischen Rhythmus. Wir werden automatisch wacher oder müder, da natürliches Licht unseren Hormonhaushalt beeinflusst.

  • Blick ins Grüne: Eine Aussicht ins Grüne vom Schreibtisch aus, hat beispielsweise einen positiven Einfluss auf unseren Körper, ähnlich wie Pflanzen in der Wohnung oder im Haus. Ist dieser wohnungsbedingt nicht gegeben, können wir mithilfe von Naturfotografien, die an den Wänden verteilt werden, nachhelfen.


Was ist Naturverbundenheit?

Biophilie erklärt

Unsere ursprüngliche Umgebung, die Natur, beruhigt uns, weil wir genetisch noch perfekt an sie angepasst sind. Das nennt sich Biophilie. Die Bedeutung des Begriffs ist "die leidenschaftliche Liebe zum Leben und allem Lebendigen". So beschrieb es erstmals der Psychologe und Philosoph Erich Fromm. In seinem Werk "Die Seele des Menschen: Ihre Fähigkeit zum Guten und zum Bösen" beschreibt er, dass Biophilie der Wunsch des Wachstums sei.

Aus Sicht der Evolutionsbiologie von Edward O. Wilson hat jeder Mensch ein angeborenes Interesse oder spürt eine grundlegende Verbundenheit zur Natur und allen lebenden Dingen. Der Biologe bezeichnet seine Theorie als die Biophilie-Hypothese.


Naturverbundene Hobbys

Gehen wir raus für unsere liebsten Freizeitaktivitäten

Unser angeborenes Interesse können wir auch durch naturverbundene Hobbys ausleben. Sportliche Aktivitäten wie:


• Spazieren

• Wandern

• Joggen

• Trailrunning

• Klettern

• Yoga

• Schwimmen

• Tourenski

• Schneeschuhwandern

• Segeln

• Surfen


Verlegen wir auch unsere kreativen Hobbys nach draußen. Diese können sein:


• Fotografieren

• Malen

• Zeichnen

• Musizieren

• Schreiben



Zeit, in der wir draußen sind, ist auf jeden Fall bestens genutzt. Die Natur beeinflusst uns nachhaltig, behandeln auch wir sie gut. Bei all unseren Aktivitäten achten wir auf den Raum, den wir betreten, und hinterlassen ihn sauber. Wir alle können zurück zur Natur finden und uns auf unseren ursprünglichen Lebensraum besinnen. Erleben wir die Natur: die Gerüche riechen, die verschiedenen Pflanzen und Tiere entdecken, das Wasser auf unserer Haut spüren. Kehren wir zurück zu unseren Wurzeln und erkennen wir die Wichtigkeit der Natur.


& jetzt: Bildschirm aus und raus! <3

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